Terrassenüberdachung · Terrassen-Lamellendach

Terrassen-Lamellendach: Dach mit verstellbaren Lamellen: Technik, Nutzen, Grenzen

Ein Lamellendach besteht aus drehbaren Aluminium-Lamellen, die Sonne und Luft regeln und geschlossen Regen ableiten. Es braucht Strom für den Antrieb und eine saubere Wasserführung. Für etwa 12 m² gelten Richtwerte von 9.000 bis 20.000 €. Betriebe aus Ihrer Stadt nennen den Preis nach dem Aufmaß.

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Kurz erklärt

Terrassen-Lamellendach auf einen Blick

Beim Lamellendach liegen mehrere schmale Profile nebeneinander. Ein Motor dreht sie in jede Stellung, von geschlossen bis steil geöffnet. Bei Regen schließen die Lamellen, das Wasser läuft in seitliche Rinnen und über die Pfosten ab. Bei Sonne stellen Sie die Lamellen so, dass Licht und Luft durchkommen, ohne dass es unter dem Dach zu heiß wird.

Diese Flexibilität kostet. Motoren, Steuerung, Regen- und Windsensoren sowie die verdeckte Entwässerung machen das System teurer als ein festes Dach. Hinzu kommt, dass bei starkem Schneefall die Lamellen geschlossen bleiben müssen und Schnee nur begrenzt getragen wird. Wie viel Last erlaubt ist, nennt der Hersteller. Betriebe in Ihrer Stadt prüfen, ob das System zu Ihrem Standort passt.

Drehbare Lamellen

Sie lassen sich von waagerecht bis fast senkrecht stellen. So steuern Sie Schatten, Durchlüftung und Lichteinfall nach Tageszeit.

Antrieb und Strom

Ein Motor braucht einen Stromanschluss. Fernbedienung oder App steuern ihn, Sensoren können bei Regen oder Wind automatisch schließen.

Entwässerung

Das Wasser wird in Rinnen gesammelt und durch die Pfosten abgeleitet. Fragen Sie, wo es austritt und ob ein Anschluss an die Entwässerung vorhanden ist.

Grenzen im Winter

Bei Schnee sollten die Lamellen geschlossen bleiben, und die zulässige Schneelast des Systems darf nicht überschritten werden. Ein Räumen von Hand kann nötig sein.

Fragen

Häufige Fragen zu Terrassen-Lamellendach

Ist ein Lamellendach dicht gegen Regen?

Geschlossen leiten die Lamellen Regen ab und bilden ein weitgehend dichtes Dach. Zwischen den Lamellen sitzen Dichtlippen. Bei starkem Schlagregen oder bei schrägem Wind kann etwas Feuchte an die Ränder gelangen. Fragen Sie den Betrieb nach der Ausführung der Dichtungen.

Was kostet ein Lamellendach?

Als Richtwert gelten für etwa 12 m² Gesamtkosten von 9.000 bis 20.000 € inklusive Montage. Beleuchtung, Heizstrahler und Seitenwände kosten extra. Den Preis für Ihre Stadt nennt der Betrieb nach dem Aufmaß, die Werte hier sind unverbindlich.

Was passiert bei Stromausfall?

Viele Systeme haben eine Notbedienung, etwa eine Kurbel oder einen Akku. Fragen Sie bei der Auswahl danach. Ohne diese Möglichkeit bleiben die Lamellen in der letzten Stellung stehen, bis der Strom zurück ist.

Wie viel Wartung braucht es?

Die Lamellen reinigen Sie mit Wasser und mildem Reiniger. Rinnen und Abläufe sollten frei von Laub sein. Motor und Dichtungen lassen Sie in Abständen von einem Fachbetrieb prüfen. Der Aufwand ist höher als bei einem starren Dach.

Brauche ich eine Genehmigung für ein Lamellendach?

Das richtet sich nach der Landesbauordnung. Ein Lamellendach gilt je nach Land und Bauweise als Überdachung. Größe und Abstand zur Grenze entscheiden. Eine verbindliche Auskunft gibt das Bauamt in Ihrer Stadt.

Transparenz

Quellen und Stand

Stand: Oktober 2026. Redaktion Terrassenwahl. Richtwerte ohne Gewähr, keine Rechts-, Steuer- oder Förderberatung.

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